main actor missing


Mc Bundy, 2009

 


12 Motive, Fotoserie, Größe variabel, Pigmentdrucke

Aus Nachrichtenfotos mit Prominenten ist die Hauptfigur herausgeschnitten, sodass die Inszenierung der Fotos, die Entourage, die Bodygards, die VerehrerInnen und die anderen Fotografen ins Blickfeld rücken. Das Spektakel der täglichen Rituale wird sichtbar.

 

Ewig geduldige Hingabe, 2006

 





Magic Münte, 2012

 

 

 

 

 

 

 

Mir geht es gut, 2006

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berghof, 2009

 

african guerreros



2009
32 Motive, Zeitungsfotos

Bei Kämpfen in Afrika fällt auf, dass die Soldaten, oft Kindersoldaten, keine Uniform tragen, sondern eine wilde Mischung aus Popmode und Tarnung. Die bevorzugte Tarnung ist die weibliche, weil dann nicht sofort geschossen wird. Das Groteske der Tarnung ist das Thema dieser Bildserie.

 
 
 
 
 
 
 

United Horrors



1993, Translucent Filme hinter Plexiglas, Leuchtstoffröhren, Größe variabel

Die Motive sind entstanden, indem durch die Seite eines Magazins oder einer Zeitung fotografiert worden ist. Man sieht also Vorder- und Rückseite gleichzeitig, z.B. die eine Seite ein Kriegsfoto aus Bosnien, die andere Seite Reklame der Bleiindustrie, „Es geht nicht ohne Blei“. Dialektik von Werbung und Nachrichten.

Videos und Filme


Exotica
1995, elektronische Animation, Projektionsgröße variabel, s/w, audio: mono, 16:00 min., loop

 

“Der Videofilm Exotica basiert auf einer Gruppe von 100 Nachrichtenfotos. In New York hatte ich im Kabelfernsehen gesehen, wie Nachrichtenbilder ohne Kommentare endlos gezeigt wurden. Zurück in Hamburg habe ich aus meiner Sammlung von Nachrichtenfotos 100 ausgewählt und in eine Sequenz geordnet. Da man in einer Reihe von Fotos fast notwendigerweise narrative Strukturen hineininterpretiert, habe ich genau das in der Abfolge versucht zu vermeiden. Die Zeitspanne, in der die Fotos abgetastet werden, dauert 10 Sekunden, die maximale Länge für ein Foto in den “Fernseh- gepflogenheiten”. Nachdem die Fotos gescannt waren, hat ein Rechner die präzise Abtastung vorgenommen und die Fotos in einen


Fluss von Bildern verwandelt, der eines über das andere schiebt und dadurch sich dauernd verändernde Kombi- nationen von Bildfragmenten generiert. Das Tempo ist so gewählt, dass sich ein tranceartiger Zustand von Faszination und Gleichgültigkeit, Aufmerksamkeit und Ermüdung einstellt, der bis zum Schluss durchgehalten wird. Die Begleitmusik Exotica ist von Martin Denny, amerikanisches easy listening, das sich sozusagen einmal rund um die Welt fantasiert – im Kontrast zur Härte der Bilder, die uns mit ihrer Mischung aus Katastrophen, sportlichen Erfolgen, privatem Glück und öffentlichen Ritualen täglich begleiten.”

 


talking hands
2005, elektronische Animation, Projektionsgröße variabel, Farbe, ohne Ton,11:55 min., loop

 

Eine Reihe von Politikerfotos sind elektronisch so bearbeitet, dass sich aus einem Strich langsam das
Bild entfaltet zur üblichen Pathosgeste. Dazwischen
sind Aufnahmen von Nachrichten geschnitten, die
nur scheinbar mit den Politikern zu tun haben.

 


Nach den Unruhen
2004, elektronische Animation, Projektionsgröße variabel, Farbe, ohne Ton, 30:58 min., loop

 

Ein Nachrichtenfoto aus Indonesien wird in breiten Bahnen von links nach rechts gescannt. In jede „Bahn“ wird oben rechts ein Gesicht eingeblendet, Fotos von moribunden Herzkranken. Der Todkranke wendet sich von der Welt ab, er ist mit sich und seinem Körper beschäftigt.


Eine Indifferenz zum täglichen Getöse der Nachrichten stellt sich ein. Das Ganze soll an den Aufbau von Märtyrervideos erinnern, in denen der Märtyrer in ein Foto vom Tatort immer klein eingeblendet wird.

 


Vergängliche Waren
1977, 16mm Film auf Video, Farbe, audio: mono, 9:55 min.

 

Vergängliche Waren ist der erste von einer Reihe von Filmen, die die Privatsphäre einer Person ihrer beruflichen Sphäre gegenüberstellt. In diesem Fall eine Warenterminhändlerin in New York, die ihre monatlichen Transaktionen von einem


record sheet abliest. Dazu eine lange Kamerafahrt durch ihre Wohnung, kurz bevor sie reich wurde. Der Ton ist als voice- over über die Bilder gelegt, die Zuordnung Bild-Ton ist zufällig.

 


Seltene Tics
1980, 16mm Film auf Video, Farbe, audio: mono, 8:18 min

 

Seltene Tics ist der zweite von einer Reihe von Filmen, die die Privatsphäre einer Person ihrer beruflichen Sphäre gegenüberstellt. In diesem Fall eine Kinderpsychiaterin, die mit Kindern arbeitet, die unter dem Tourettesyndrom leiden.


Ihre biedere Wohnung mit Geige und Christus und dem Kuscheltier auf dem Bett spiegelt ihre Persönlichkeit. Der Ton ist als voice-over über die Bilder gelegt, die Zuordnung Bild-Ton ist zufällig.

 


Einwegspiegel
1982, Videofilm, Farbe, audio: mono, 6:30 min

 

Die Bilder sind einem wissenschaftlichen Film entnommen, der z.T. durch einen Einwegspiegel gefilmt ist. Die Bilder zeigen Patienten bei der Befragung und die Anwendung von Elektroschock.


Unterlegt sind die Bilder mit Sätzen aus dem MMPI,
einem Test zur Prüfung auf Geistesstörung. Die Musik dazu ist von Albert Ayler. Die Intensität der Sprache dramatisiert den stumpfen Alltag der Psychiatrie.

 


Das kluge und das dumme Kind
1978, 16mm Film auf Video, Farbe, audio: mono, 17:50 min

 

Das Bild ist die Rekonstruktion einer Testsituation, die den visuellen Teil des Hamburg-Wechsler-Intelligenztests für Kinder zeigt. Im Film wird der Proband gestreichelt, wenn er „es“ richtig gemacht hat und geohrfeigt, wenn er „es“ falsch gemacht hat. Dazu hört man die Stimmen zweier Kinder, die


die laut Handbuch typisch kluge und die typisch dumme Antwort auf Fragen vorlesen. Der Intelligenztest, ursprünglich eine amerikanische Erfindung zur Klassifizierung von Erwachsenen, wird hier zum ideologischen Instrument der Erziehung.

 


Valeska Gert – Das Baby
1969, Video, Projektionsgröße variabel, s/w, audio:mono, 3:20 min., loop

 

Die Tänzerin Valeska Gert führt in ihrer Wohnung in Berlin von ihren frühen Stücken „Das Baby“ auf.

 


Valeska Gert – Der Tod
1969, Video, Projektionsgröße variabel, s/w, audio:mono,2:40 min., loop

 

Die Tänzerin Valeska Gert führt in ihrer Wohnung in Berlin von ihren frühen Stücken „Der Tod“ auf.

 


Zürichtapes
1-3, 1975, Video, s/w, audio:mono, 3×30 min

 

Die Zürichtapes sind ein Videotagebuch von einer Reise mit Achim Duchow und Sigmar Polke 1975 nach Zürich.

 

Videoinstallation (mit Hartwig Fischer)


„covering the real“ Videoinstallation, 2005

 


Für die Ausstellung “covering the real” im Kunstmuseum Basel habe ich 2005 mit dem Kurator Hartwig Fischer eine Grossprojektion konzipiert, die Pressebilder zeigte. Mein Konzept war, den täglichen output der Presseagentur Keystone in Zürich in Echtzeit in das Museum in Basel zu übertragen. Keystone setzte meine Vorstellungen technisch um, sodass der globale Strom der digitalen Pressebilder sofort in der Ausstellung präsent war. Man sah also schon die Bilder, die erst am nächsten Tag in den Zeitungen veröffentlicht wurden.

Die Waschung der Lineale (mit Sigmar Polke)



An einem kalten Winterabend im Jahre 197* saßen S. und M. in der Destille von Alfred Niewöhner in der G…Straße in Hamburg-W. Um die Kälte zu verjagen, sprachen sie reichlich dem Punsch zu und versuchten mit allerlei Mätzchen und Sprüchen zwei weibliche Wesen zu beeindrucken, aber die kühlen Blonden zeigten sich ungerührt, obwohl S. sogar den Ärmel seiner Jacke anzündete und kurz darauf mit Punsch löschte.

Enttäuscht verließen S. und M. gegen Mitternacht das Niewöhnersche Etablissement, um in der nahegelegenen Wohnung von M. Schlaf zu finden. Die enge Treppe hochstolpernd, fanden sie sich vor zwei gleichen Türen und entschieden sich für die linke. Zu ihrer Überraschung befanden sie sich in der Wohnung von H., dem Nachbarn von M.

Aus dem Schlaf gerissen erschien H. in einem braun-weiß gestreiften Pyjama, um nach dem Anlass der nächtlichen Störung zu fragen. Er war angenehm überrascht, als ihm S. als der bekannte Künstler P. aus D. vorgestellt wurde, worauf die ebenfalls erwachte Frau V. eine gute Flasche Wein entkorkte.

M. erklärte, dass H. auch ein Künstler sei, der vornehmlich preziöse Radierungen herstellte. H zeigte einige seiner Radierungen, die in einem Graphikschrank neben dem Kohleofen lagerten. S. erkundigte sich ohne Umschweife, ob H. damit denn auch Kohle mache, was H. zögerlich bejahte.


Daraufhin griff S., wohl aus einem Analog-Schluß, zu dem Blecheimer, in dem Eierkohlen neben dem Ofen lagerten und schüttete die Kohlen in den Graphikschrank auf die Radierungen von H. Entsetzt starre H. auf sein ruiniertes Gesamtwerk. S. und M. zogen sich zurück, um in M.'s Wohnung den verdienten Schlaf zu genießen.

Am kalten Ölofen wachte am nächsten Morgen M. vor S. auf, und ihn schlug sofort das schlechte Gewissen über den barbarischen Akt von letzter Nacht. Er weckte S. und sie begaben sich zu H., entschuldigten ihren Überschwang und boten an, so gut es ging, den Schaden zu beheben. Die Kohlen wurden vorsichtig eingesammelt, die Radierungen liebevoll abgestaubt und einige Lineale von H. sogar in Seifenwasser sorgfältig abgewaschen.

Im übrigen hatten die Radierungen von H. gar nicht so sehr gelitten, sondern hatten durch die “freie” Behandlung eher an Aura gewonnen. So fand eine unangenehme Geschichte ihr gutes Ende.

Ernst Mitzka

malerei


Peschmerga mit Tarnnetz
2004, Aquarell mit Acryl auf Papier, 180 breit x 107 cm hoch
Sammlung Falckenberg, Hamburg


Deutschland sagt 1000 Dank
2005, Aquarell und Acryl auf Papier, 208 cm breit x 149 cm hoch


Fluchtpunkt Fuerte
2005, Aquarell und Acryl auf Papier, 185 cm breit x 133 cm hoch


High noon in Palästina,
2005, Aquarell und Acryl auf Papier, 192 cm breit x 150 cm hoch


The last sake,
2005, Aquarell und Acryl auf Papier, 164 cm breit x 150 cm hoch


Die schwarzen Witwen im Theater,
2006, Aquarell und Acryl auf Papier, 197 cm breit x 100 cm hoch


Giftiges Spielzeug,
2009, Aquarell und Acryl auf Papier, 165 cm breit x 199 cm hoch


Monica am Telefon,
2005, Aquarell und Acryl auf Papier, 150 cm breit x 108 cm hoch

Kleine Arbeiten


Ohne Titel, 2013, 21 × 29.7cm
Übermaltes Zeitungsfoto


Hand und Mund, 2005, 29.7 × 21cm
Übermaltes Zeitungsfoto

 

Unidentified Politician, 2006, 21 × 29.7cm
Übermaltes Zeitungsfoto

 

Lieber Jürgen …, 2013, 29.7 × 21cm
Übermaltes Zeitungsfoto

 

Eine Frage der Taktik, 2009, 21 × 29.7cm
Übermaltes Zeitungsfoto

 

Schicke tanzt, 2009, 29.7 × 21cm
Übermaltes Zeitungsfoto

Bemalte Frontpages

Pix for the People, Die Rückgewinnung des Silbers

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1989, 3 silberbeschichtete Gläser, 3 Tagesproduktionen der Associated Press, Filme auf Gläsern

3 Tagesproduktionen der Bildagentur der Associated Press sind auf Film übertragen und dann auf Gläser montiert. Über den Bildern hängt jeweils eine mit Silber beschichtete Glasscheibe. Die Gläser sind so gestaffelt, das einige markante Motive eher höher und sichtbar sind, während die anderen nach unten im Schwarz verschwinden. Mit dem reinen Silber oben fängt die Bildproduktion wieder an und nachdem das Silber die Bilder generiert hat, sinken sie in die Schwärze hinab. Wenn sie nicht mehr aktuell sind, wird das Silber chemisch zurückgewonnen. Der Zyklus der Bilder als Prozess der Silberverwertung.

Agitation


1993, 3 Fotos auf 9 Strichfilmen, jeweils 180 × 100 cm

3 Nachrichtenfotos sind dreigeteilt und auf 9 große Bahnen Strichfilm vergrößert und hintereinander gehängt. Die Fotos bezeichnen die Phasen vor politischen Unruhen (Kosovo), nach den politischen Unruhen (Südafrika) und in der Mitte die alltägliche Hektik der Börse, die auf sie reagiert. Die Transparenz und Hängung der Bilder erlaubt es, sich zwischen den Ebenen zu bewegen, die Filme funktionieren dann wie Masken.

A.M.N. Sie auch?

 

1989, Glasdecke, Foto auf Strichfilm, farbige Folien 3×6m

Im Juli 1988 beschießt ein amerikanisches Kriegsschiff aus „Versehen“ ein iranisches Zivilflugzeug. 290 Menschen sterben. Im iranischen Fernsehen wird gezeigt, wie die Leichen aus dem Golf geborgen werden. Das Nachrichtenfoto der Leichen im Golf wird in 24 Felder eingeteilt und auf circa 70×70 cm große Strichfilme vergrößert. Transparente farbige Folien werden zusammen in einen großen Rahmen zusammen mit den 70×70 cm großen Feldern montiert und in die Aussparung der ersten Etage des Galeriegebäudes gehängt. Im Gegenlicht sieht man von unten die Leichen wie auf der Wasseroberfläche schwimmen. Die Unschärfe betont den geisterhaften Ausdruck des Bildes.

Diainstallation

 

Projektionsmechanismen
1973, Ton-Diainstallation, Projektionsgröße variabel, 80 Dias


Von einem Tonband werden einer Versuchsperson 80 Sätze aus einem Persönlichkeitstest vorgespielt. Ihr wird erklärt, dass die Sätze später zu den Dias von ihr zu hören sind. Die Versuchsperson muss also auf die Sätze mimisch reagieren, oder dies verweigern. Da die Sätze untereinander widersprüchlich sind – sie sollen ja die verschiedenen


Geisteskrankheiten an die Oberfläche bringen – ist die Versuchsperson in einer absurden Situation: verweigert sie eine Reaktion, wird das schon als ein Verhaltensmuster gewertet, reagiert sie, wird das auch über den „ Untertitel“ in sie hineinprojiziert.

 

Majories Multiple Matrices Matched
1973, Ton-Diainstallation, Projektionsgröße variabel, 80 Dias


9 Freunden einer ausgewählten Person wird eine Liste vorgelegt, die lautet:

Wenn sie eine Farbe wäre, welche wäre sie?
Wenn sie ein Stoff wäre, welcher wäre sie?
Wenn sie eine Pflanze wäre, welche wäre sie?
Wenn sie eine Frucht wäre, welche wäre sie?
Wenn sie ein Tier wäre, welches wäre sie?
Wenn sie ein Teil der Natur wäre, welcher wäre sie?
Wenn sie eine bekannte Persönlichkeit wäre, welche wäre sie?


Eine Liste füllt die Versuchsperson selber aus. Zu den Antworten auf die Fragen werden Dias hergestellt und so angeordnet, das jeweils die Abfolge von einer antwortenden Person nacheinander gezeigt werden. Aus einer Liste von Adjektiven sucht die Versuchsperson 77 aus, die auf Tonband gesprochen werden und später in zufälliger Reihenfolge zu den Dias abgespielt werden. Man sieht also ein Bild, mit der eine Person eine andere beschreibt und hört ein Adjektiv, mit dem sie sich selbst beschreibt, z.B. eine Pflaume, dazu der Satz: I am rattle brained.


 

Stereotypen
1975, Ton-Diainstallation, Einwegspiegel, Lautsprecher, 40 Dias

In einem abgedunkelten Raum ist ein mannshoher Einwegspiegel zusammen mit einer mattierten Glasscheibe montiert. Rechts und links sind Lautsprecher. 40 Dias von Fußgängern sind auf den Einwegspiegel von hinten projiziert, dazwischen jeweils ein Schwarzdia, sodass die Projektionsfläche als Spiegel funktioniert.

Von dem Tonband hört man 77 Sätze aus der so genannten Faschismusskala, die Adorno für sein Buch „Der autoritäre Charakter“ erstellt hat, kategorisiert nach „Machtdenken, Kraftmeierei, Konventionalismus“ etc.
Man sieht also einen Fußgänger, assoziiert ihn mit einem Satz, dazwischen sieht der Betrachter sich selbst im Spiegel und hört einen Satz aus der Faschismusskala.

Fundstücke




Biografie

1945 geboren in Marburg an der Lahn

1964 bis 1966 Studium an der Kunsthochschule Kassel

1966 DAAD Stipendium London

1967 bis 1969 Studium an der Hochschule für bildende Künste Hamburg

1973 Fulbrightstipendium New York

1969 bis 2001 Lehrer an der Hochschule für bildende Künste Hamburg

seit 2004 lebt und arbeitet in München



Einzelausstellungen (Auswahl)

2000 „Pillages, Looters Looting, Plünderungen“, Centre Rhenan d’Art Contemporain, Alsace
„Payless ShoeSource“, Looting in Los Angeles. Installation
„Exotica“, Videoprojektion
„Moribundi “, Diainstallation
„Pilleurs “, Fotoreihe
Malerei

1999 „Exotica“, Agentur für zeitgenössische Kunst Cristoph Grau, Hamburg,
Neue Malerei, Video u.a.

1993 „Agitation“, Galerie Etienne Ficheroulle, Brüssel
Fotoinstallion auf Strichfilmbahnen

1993 „United Horrors“, Kunstverein Schwerte
Transluzente Fotoarbeiten

1991 „Unw…Ver…Aso…“, Galerie Etienne Ficheroulle, Brüssel,
Fotoobjekte

1989 „A.M.N. Sie auch? “, Stichting De Appel, Amsterdam
Eingezogene Glasdecke mit Strichfilmen und farbigen Folien

1988 „Pix for the people “, Galerie Vorsetzen, Hamburg,
Die Rückgewinnung des Silbers, 3 Tagesproduktionen von Associated Press auf Glas, Installation, „Hygiene des Träumens“, 50 Siebdrucke

1988 „Volk ohne Traum “, Kunsthistorisches Institut, Bonn,
Cutouts auf einer Glasdecke, Installation

 

 

Gruppenausstellungen (Auswahl)

2017“Valeska Gert” Filmarchiv Austria,Wien

2016 Mitarbeit an dem Hörspiel “Pause” von Wolfgang Müller/Tödliche Doris

2015“Unorthodox” Jewish Museum New York

2015“Kunst für alle” Akademie der Künste Berlin

2013 “Rituals of rented island” Whitney Museum of American Art , New York Film über Jack Smith

2013 Valeska Gert “Film Stills”, Galerie Maifoto, Berlin

2013 “Gebärde Zeichen Kunst”, Kunstraum Kreuzberg/Bethanien

2011 “Mit Sigmar Polke in Zürich“, Ausstellung Irene Lady Shiva, Zürich

2011 Screening „Das Baby und der Tod “, Valeska Gert in Revenants. Images, figures et recits du retour des morts, Louvre, Paris

2011 Screening, “Mit Sigmar Polke in Zürich“, in dem Programm Lange Polke Nacht, Akademie der Künste, Berlin

2010 „Das im Entschwinden Erfasste“, Videokunst aus der Sammlung Museum Folkwang, Essen

2010 Screening „Das Baby und der Tod “, Valeska Gert, in der Ausstellung Pause. Valeska Gert: Bewegte Fragmente von Wolfgang Müller, Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof Museum für Gegenwart – Berlin

2010 „Weißer Schimmel, you can observe a lot by watching“,
Sammlung Falckenberg, Hamburg

2010 Screening „Mit Sigmar Polke in Zürich“, in der Ausstellung Wir Kleinbürger! Zeitgenossen und Zeitgenossinnen Teil 3: Politik, Kunsthalle Hamburg

2009 „Record Again“ ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe, 40 Jahre Videokunst.de Teil 2

2009 „Images recalled“ Bilder auf Abruf, 3. Fotofestival Mannheim Ludwigshafen Heidelberg „Bilderkrieg“ Wilhelm – Hack – Museum Ludwigshafen

2006 „Photo – Trafic“ 50 Jours pour la Photographie Genf, Centre de la Photographie, Genf

2005 „Covering the Real“ Kunstmuseum Basel, Kunst und Pressebild von Warhol bis Tillmans.
„Talking Hands“, „Nach den Unruhen“, Videoprojektionen,
„Exotica“, Videofilm

 


Aktivitäten in Hamburg


80iger Jahre Kontakte, Einladungen und Zusammenarbeit an der Hochschule für bildende Künste mit Dan Graham, Vito Acconci, Lawrence Weiner, John Waters, Jack Smith und anderen

1989 Hamburg Projekt Kunst, im öffentlichen Raum Pumpenhaus „Vom Fluss in den Strom – Pegel halten“, Neonobjekte und Schrift auf Architektur

1988 KUNST WORTE Spracharbeit für die Fenster des Literaturhauses Hamburg

1986 „Nur für eine Nacht“, Kunstverein Hamburg, kuratiert mit Ute Meta Bauer, „Fadenspiele“, Videoinstallation

1984 „SPRITZENHAUS“, Kampnagel Hamburg, Installationen und Performances von Hamburger Künstlern kuratiert

1983 „Performancefestival“, Kampnagel, Hamburg, Organisation und Konzept, mit Jack Smith, Robert Wilson, Jana Haimson, Don Pullen, Raskin Stichting und vielen anderen…

„Talking with a penguin“, Performance Jack Smith
„Ein Affe vor der Akademie“, Performance Robert Wilson
Tanzperformance mit Musik von Jana Haimson und Don Pullen
Tanzperformance mit Musik von John Gibson und seiner Frau …


 


Fernsehfilme

„Die Mehrdeutigkeit des Reizmaterials und die Eindeutigkeit gewisser Angebote“
Autor: Ernst Mitzka, Regie: W. Schulz-Keil
WDR 3, 45 Min., gesendet am 10.10.1976

Der Film ist eine Gegenüberstellung des positiven Rollenangebots der Werbung (der Camel-Mann) mit den Grenzen der Normalität in der Psychologie, (wann die Ticks aufhören und der Wahnsinn anfängt).


„Bilder zum Frühstück“
Autor und Regisseur: Ernst Mitzka
WDR 3, 45 Min., gesendet am 19.6.1977

Geschichte und Funktion der Nachrichtenfotografie sind Thema dieses Films. Fotos und Filmaufnahmen eines Ereignisses werden auf die verschiedenen Rezeptionsformen hin untersucht. Fälschungen jeder Sorte und Aussagen von bekannten Nachrichtenfotografen über die Entstehung und Interpretation Ihrer Bilder werden vorgeführt.


„Die Kultur als Gegenstand der Kunst“
Autor und Regisseur: Ernst Mitzka
WDR 3, 45 Min., gesendet am 16.8.1981

In Zusammenarbeit mit 4 Künstlern (Vito Acconci, Dan Graham, Daniel Buren, Jannis Kounellis) habe ich ca.10 Min. Filme konzipiert und realisiert. Die Texte zu ihren verschiedenen Arbeitsweisen schrieben Vito Acconci, Dan Graham und Daniel Buren selbst. Für Jannis Kounellis dichtete Bruno Cora. Der verstorbene Marcel Broodthaers kam als fünfte wichtige Position hinzu.





Impressum

Ernst Mitzka
Hohenzollernstr. 106
80796 München

ernst.mitzka@t-online.de

 

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